Grosser Empfang für den Abenteurer und Extremsportler Jonas Deichmann.

Jonas Deichmann macht auf seinem Triathlon um die Welt Halt an seinem Wohnort Aedermannsdorf. Die Gemeinde Aedermannsdorf und der Naturpark Thal laden zum Empfang, am 26. November um 17:00 Uhr, Löwenplatz Aedermannsdorf.

Velofahrer, die Jonas auf den letzten Kilometern begleiten möchten, treffen sich um 15:50 Uhr beim Baseltor in Solothurn oder um 16:45 Uhr bei der Thalstation in Balsthal.

Jonas Deichmann begann sein Projekt am 26. September in München. Er fuhr per Fahrrad über die Alpen bis nach Karlobag an der kroatischen Küste. Von dort aus ist er 450 Kilometer entlang der Adriaküste geschwommen und erreichte am 22. November nach 54 Tagen im Wasser Dubrovnik. Dabei hat er einen neuen Rekord für die längste Schwimmstrecke ohne Begleitboot aufgestellt. Von Dubrovnik radelte Deichmann über die Ukraine nach Russland und durchquerte das Land im eisigen sibirischen Winter. Nach 17.000 Kilometern auf dem Fahrrad hat er am 17. Mai Wladivostok an der russischen Pazifikküste erreicht, von wo er an die mexikanische Pazifikküste über setzte. Von Tijuana aus rannte er an 117 Tagen 120 Marathons quer durch Mexico, wo er den Zielort Cancun nach 5060 Kilometern erreichte. Mit seinem Lauf im Stil von Forrest Gump wurde Deichmann in Mexico zum Medienstar. Alle grossen Fernsehsender und Tageszeitungen Mexikos berichten über «El Forrest Gump» und er animierte Tausende von Läufern und Radfahrern, ihn ein Stück seiner Strecke zu begleiten.

Wie bei all seinen Projekten ist Deichmann auch bei seinem Triathlon um die Welt ohne externe Unterstützung unterwegs und trägt seine gesamte Ausrüstung und Nahrung selbst mit sich. Die gesamte Distanz des Triathlons um die Welt entspricht 120 Ironman-Distanzen.

Jonas hält bereits Rekorde für alle drei großen Kontinentaldurchquerungen mit dem Rad: Eurasien von Portugal nach Wladiwostok in 64 Tagen, die legendäre Panamericana von Alaska nach Feuerland in 97 Tagen und vor zwei Jahren die Strecke vom Nordkap nach Kapstadt in 72 Tagen – einen ganzen Monat schneller als der bisherige Weltrekord.

Mit seinem Projekt möchte Deichmann auf den Klimawandel aufmerksam machen und sammelt Spendengelder für World Bicycle Relief und Oxfam. Außerdem erscheinen ein Buch und ein Dokumentarfilm über das Abenteuer.
Über sein aktuelles Projekt entstehen ein Buch und ein Dokumentarfilm.